Die wichtigsten Aussagen der Erscheinungen

09.10.1949
Beginn der Erscheinungen

13.10.1949
Auf die Frage "Was ist dein Wunsch?": "Die Leute sollen fest beten!"

08.12.1949
Mehr als 10.000 Pilger erleben das große Sonnenwunder. Nach dem Sonnenwunder die Muttergottes: "Das habe ich gemacht, weil noch so viele Ungläubige dabei sind, damit sie es auch glauben."

13.01.1950
Die Muttergottes setzt zum ersten Mal ihren Fuß auf den Berg.

02.02.1950
Muttergottes: "Wenn die Leute meinen Wunsch nicht erfüllen, wird viel Blut fließen. Dann werden die Russen kommen und euch erschlagen." Bitte des Sehermädchens: "Liebe Muttergottes, wende dieses Furchtbare von uns ab." Muttergottes: "Das könnt ihr selbst durch euer Gebet."

05.02.1950
Muttergottes: "Ich werde jedes Gebet erhören, von denen, die an mich glauben."

06.02.1950
Muttergottes: "Der Segen, den ich erteilt habe, wird den Menschen einmal von Nutzen sein. ... Wenn die Leute so weiter beten, werde ich Heroldsbach und Thurn beschützen, und das ganze Bayernland."

06.02.1950
Muttergottes: "Tut Buße und betet für die Bekehrung Russlands."

06.02.1950
Baron: "Was ihr bis jetzt gesehen habt, das habe ich schon drei Jahre vor meinem Tod gewusst. Ich werde weiter beten für mein Vaterland."

09.03.1950
Beginn des Grabens an der von der lieben Gottesmutter und dem Jesuskind bezeichneten Stelle. Die liebe Muttergottes sagte: "Ich will etwas machen, dass es die Ungläubigen auch glauben." Ebenso Beginn des Knierutschens "zur Buße für die Sünder".

11.03.1950
Jesuskind: "Wenn die Leute Reue erwecken, dann werde ich ihnen verzeihen und ich kann das Unglück abwenden."

14.04.1950
Zwei Sehermädchen übergeben dem Vorbeter auf dem Berg je einen verschlossenen Briefumschlag, der das Geheimnis des Grablochs enthält. Die Briefe werden auf Anordnung des Jesuskindes geöffnet und ein Teil des Inhalts bekannt gegeben. Was aus dem Grabloch (Gnadenquelle) werden wird, soll nicht verkündet werden und bleibt weiterhin Geheimnis. Es ist "Grundstein" und "Gnadenquelle". Die liebe Muttergottes sagte: "An dieser Stelle werden noch viele Gnaden fließen."

19.04.1950
Mittwoch nach dem Weißen Sonntag. Etwa 250 Kommunionkinder sind auf dem Berg und dürfen die Muttergottes und das Jesuskind berühren und ihnen die Hand reichen. Etwa 30 Mädchen und Buben bezeugten anschließend, die Hand, den Kleidersaum und die Krone gespürt zu haben.

14.05.1950
Muttergottes: "Ich bin die Mutter aller Menschen."

15.05.1950
Muttergottes: "Es werden die Russen kommen und eine große Hungersnot. Bringt mir morgen Kerzen und Streichhölzer mit, ich will sie weihen. Schließt auch die Ungläubigen ins Gebet ein."

17.05.1950
Jesuskind: "Wenn ihr nicht fleißig betet, werden die Russen kommen und euch erschlagen."

16. und 17.05.1950
Russenvisionen, die im Auftrag der Erscheinung nicht veröffentlicht werden dürfen.

17.05.1950
Jesuskind: "Liebe Kinder, hängt Kreuze und Medaillen um, auch wenn die Russen kommen."

18.05.1950
Das Geheimnis, welches die liebe Muttergottes am 09.02.1050 gab, wird verkündet. Die Muttergottes sagte: "Wenn die Russen kommen, werde ich Heroldsbach und Thurn beschützen. Sogar die Häuser werden davon zittern, wenn die Bomben stürzen. Aber ich werde doch Heroldsbach und Thurn beschützen.

20.05.1950
Das Jesuskind lässt von einem Sehermädchen durch den Lautsprecher zu dem am 18.05.1950 verkündeten Geheimnis einen Nachsatz bekannt geben: "Das ist ein Zeichen, dass ich Heroldsbach beschütze."

22.05.1950
Die Muttergottes kniet auf der Bank vor dem Altärchen am Apfelbaum und erwidert auf die Frage "Liebe Muttergottes, warum kniest du hier?": "Ich knie hier zur Buße für die Ungläubigen, damit sie an mich und meinen lieben Sohn glauben - und auch für euch."

23.05.1950
Muttergottes: "Ich habe euch den Segen gegeben, dass ihr die Gefahren übersteht." Dann wiederholt sie den besonderen Segen für alle, die sich für die Gebets- und Opferfront einsetzen.

25.05.1950
Muttergottes: "Ich gebe jetzt meinen besonderen Segen denen, die heute Nacht hier auf dem Berg durchbeten. Wenn ihr weiter so fleißig betet, werde ich euch beschützen."

26.05.1950
"Wenn die Menschen wüssten, wie nahe das Unheil ist, sie würden sich wundern, warum sie von keiner anderen Seite gewarnt werden. Es geht die Warnung nur aus von Heroldsbach, und das mit Recht. Denn dort bin ich ja selbst und rufe und warne die Menschen, die noch nicht in sich gegangen sind, Buße zu tun, solange noch Zeit ist."

31.05.1950
Jesuskind: "Auch wenn ich nicht erscheine, soll Tag und Nacht durchgebetet werden." Damit Einführung des Tag- und Nachtgebetes auf dem Berg.

09.06.1950
Die Muttergottes offenbart ihren Titel: "Ich bin die Königin der Rosen, ich bin die Rosenkönigin."

13.06.1950
Heiland: "Kinder betet, betet, betet, das Unglück ist sehr nahe."

25.06.1950
Das Heilige Herz Jesu: "Ich bin das Herz der Rettung."

10.07.1950
Muttergottes: "Wenn das Unheil nicht bei euch ist, dann ist es woanders. Seid froh, dass es noch nicht bei euch ist. Bevor die Russen kommen, werde ich noch ein Zeichen geben, liebe Kinder, betet, betet nur. Ich würde euch gern den Tag sagen, wann die Russen kommen; ich sage es euch nicht, ihr würdet sehr erschrecken."

13.07.1950
Muttergottes: "Es freut mich sehr, dass mich so viele Leute verehren. Das Gebet dringt bis in den Himmel hinauf. Das freut mich, dass heute so viele Leute gekommen sind."

20.07.1950
Muttergottes: "Ich werde die Einzelnen beschützen. Durch das Gebet könnt ihr einzelne Dinge abhalten. Betet fleißig nachts!"

29.07.1950
Muttergottes: "Liebe Kinder, wenn ihr und die Leute fest weiter betet, werde ich euch unter meinen Schutz nehmen."

06.08.1950
Muttergottes: "Jedes Wort, das unandächtig gebetet wird, tut meinem Kind und mir weh."

15.08.1950
Muttergottes: "Das Gebet eines Teiles des Volkes dringt durch die Wolken."

15.08.1950
Muttergottes: "Wenn wenig Leute kommen, die andächtig beten, dann ist es mir lieber, als wenn viele kommen, die neugierig sind."

17.09.1950
Muttergottes: "Es tut mir so weh, dass auf dem Berg auch böse Menschen sind."

01.10.1950
Jesuskind: "Liebe Kinder, fragt meine Mutter, wenn sie zu euch kommt, nicht so viel. Sie hat es nicht gerne."

01.11.1950
Allerheiligen - Tag der Dogmaverkündigung durch Papst Pius XII. In der Frühe zwischen ein und zwei Uhr sehen mehr als 300 Erwachsene während sie am Waldkreuz beten, die liebe Gottesmutter. Auch der Papst hat an diesem Tag in den Vatikanischen Gärten eine Erscheinung der Gottesmutter, wie Kardinal Tedeschini, sein Legat und Vertrauter, ein Jahr später in Fatima bekannt gab: "Eine Stimme habe dem Papst befohlen, seinen Blick nach oben zu richten und die Sonne nicht zu scheuen. Die Sonne habe sich darauf in den Augen des Papstes als silberne Scheibe ausgenommen, die sich wie ein Feuerrad gedreht habe. Dann habe der Papst die gleiche Vision gehabt wie 34 Jahre vor ihm die drei Kinder von Fatima." 
Er habe in der Sonne das Bild der Jungfrau, von Strahlen umgeben, gesehen. Er habe in die Sonne blicken können, ohne dass ihn deren Licht geblendet habe. Der Kardinal erklärte wörtlich: "An diesem Tag konnte er (Papst Pius) das Leben der Sonne unter der Hand Mariens beobachten. Die Sonne war bewegt, sie war erschüttert, verwandelt in ein Bild des Lebens, in ein Schauspiel himmlischer Bewegungen, in die Übermittlung stummer und doch wortreicher Botschaften für den Stellvertreter Gottes."
Es ist auffallend, dass die liebe Gottesmutter, die sonst nur den Kindern erschien, an diesem, ihrem hohen Ehrentag, sich auch Erwachsenen zeigte und sie zu Zeugen ihres Erscheinens auf Erden machte: zunächst den Heiligen Vater, sodann die in Heroldsbach beim nächtlichen Gebet verweilenden Pilger. Offensichtlich besteht zwischen Rom, Heroldsbach und Fatima ein innerer Zusammenhang. Diese Tatsache erhält noch eine Aussagebekräftigung dadurch, dass dieser Heilige Vater später an einem 9. Oktober stirbt, Jahrestag des Erscheinungsbeginns in Heroldsbach.

11.11.1950
Heiland: "Betet, betet, betet, dann könnt ihr viel von dem Unheil abwenden."

12.11.1950
Baron: "Ich wusste drei Jahre vor meinem Tod, dass die Muttergottes in Thurn-Heroldsbach erscheinen wird. Ich bete alle Tage für Thurn und Heroldsbach und für mein Vaterland."

12.11.1950
Muttergottes: "Liebe Kinder, tragt alle geweihte Sachen bei euch, denn es lauert überall Gefahr auf euch. Tut viel Buße. ... Die Leute, die nicht auf den Berg kamen, werden es einmal bereuen, denn der Segen, den ich gegeben habe, hat großen Wert. ... Liebe Kinder, erschreckt nicht, wenn die Leute auf dem Berg zu einem kleinen Häuflein zusammenschmelzen."

15.11.1950
Schauung kämpfender Soldaten, ein Haus brennt. 
Muttergottes: "So wird es kommen, aber wenn ihr fest betet, könnt ihr manches abwenden."

23.11.1950
Baron: "Ich bete sehr viel für mein Vaterland. Solche großen Gnaden ist mein Vaterland gar nicht wert."
Heiland: "Das Unheil ist nicht mehr fern. Ich sage es deshalb so oft, dass sich die Menschheit bessert."

26.11.1950
Muttergottes: "Ich kann den strafenden Arm meines Sohnes nicht mehr zurückhalten, wenn sich die Menschen nicht bessern."
Baron: "Es wird eine schreckliche Zeit über euch kommen, aber ich bete, dass ihr diese schreckliche Zeit übersteht. Ich habe die Muttergottes gebeten, dass sie in Thurn-Heroldsbach erscheint, aber mein Vaterland verdient es nicht."

27.11.1950
Baron: "Liebe Kinder, wenn ihr fleißig betet, könnt ihr einiges vom Unglück abwenden. Die Sünde in der Welt ist erbarmungslos."

03.12.1950
Baron: "Betet viel für die Bekehrung Russlands, betet viel, dass der Heiland viel vom Unglück zurückhalten kann. ... Betet gern den Wundenrosenkranz."

10.12.1950
Zwei Engel beim gekreuzigten Heiland sagen: "Wir beten beständig für euer Vaterland, dass es verschont bleibe."

24.12.1950
Baron: "Es ist nicht mehr lange Zeit zum Reue erwecken, die Menschheit wird von Tag zu Tag schlechter. Ich bete auch für die, die sich in mein Gebet einschließen."

25.12.1950
Baron: "Betet, betet, betet, die Zeiten sind sehr ernst, der Heiland ist sehr traurig, weil sich die Menschheit nicht bessert, sondern immer schlechter wird. Thurn und Heroldsbach sind es nicht wert, dass die Muttergottes und ihr liebes Kind erscheinen. So schlecht wie die Welt heute ist, war sie noch nicht."

28.12.1950
Baron: "Betet den Immaculata-Rosenkranz!"

19.01.1951
Hl. Maria Gorettti: "Der Baron und ich beten im Himmel dafür, dass Heroldsbach ein großer Wallfahrtsort wird. Versäumt keinen Tag, hier den Rosenkranz zu beten."

07.02.1951
Frage an den Gekreuzigten: "Kann das Unheil abgewendet werden?" –"Nicht völlig, ... die große Gebetsfront erfreut mich."

11.02.1951
Der Heiland am Kreuz: "Die Leute möchten doch Vergelt's Gott sagen als Danke und einander mit Grüß Gott begrüßen."

24.02.1951
Muttergottes: "Ich umfasse mit meinem Mantel die ganze Welt."

25.02.1951
Die liebe Gottesmutter lässt die Pilger fragen, ob sie ihren Schutzmantel auf die Leute ausbreiten darf.

25.02.1951
Dankt Michael, Gabriel und Raphael: "Wir sind jetzt ständig auf der Welt und kämpfen gegen den bösen Feind."

08.03.1951
Das Jesuskind und die liebe Gottesmutter kommen zum Podium mit der hl. Theresia, der hl. Maria Goretti und der hl. Bernadette. Dann formiert sich von hier aus eine himmlische Prozession, bestehend aus zahlreichen Engeln und Heiligen, an der sich auch die Pilger beteiligen dürfen. Voran gingen die drei hl. Erzengel: Michael trug die Monstranz, in der für die Kinder sichtbar, das liebe Jesuskind war, Raphael ein goldenes Kreuz und Gabriel einen mit hl. Blut gefüllten Kelch. Andere Engel trugen einen Baldachin, worunter die Königin des Himmels ging. Der himmlische Vater schaute vom Himmel wohlwollend herab. Die Engel beteten abwechselnd mit den Seherkindern die Herz-Jesu-Litanei. Als die Gläubigen ein Sakramentslied anstimmten, sangen die Engel mit. Ein himmlisches Musikorchester machte Musik. Wie bei der Fronleichnamsprozession gab es vier Stationen, wobei die letzten Engel das Podium erst verließen, als die Spitze der Prozession dort wieder eintraf. Auch schwebten Engel über den Leuten. Zum Schluss wurde das Te Deum gesungen und ein Dankgebet verrichtet. Da scholl eine Stimme vom Himmel: "Der Dank gefällt uns!"

11.03.1951
Heiland: "Geht ihr alle Tage zur hl. Messe und zur hl. Kommunion?"

13.03.1951
Baron: "Gott wird Gericht halten über alles Tun der Menschen. Da wird sich herausstellen, wer auf der Welt Böses getan."
Philip Neri: "Die Heiligen erscheinen, damit ihr sie nachahmt. Lebt jederzeit in der Gnade Gottes, damit euch Gott jederzeit von der Welt abrufen kann."
Heiland: "Seid brav, geht alle Tage in die hl. Messe. Behütet eure Zunge vor bösen Reden."

13.03.1951
Frage eines Schweizer Priesters: "Warum dieser Kampf?"
Antwort: "Ohne Kampf kein Sieg, dies war schon immer so."

14.03.1951
Baron: "Öffnet jeden Tag dem Heiland eure Herzen. Es kommt auch darauf an, ob man dem Heiland sein Herz freudig öffnet oder gewohnheitsmäßig."

25.03.1951
Der auferstandene Heiland: "Durch meinen Segen will ich eure Herzen rein machen. Die an mich und meine Mutter glauben, will ich unter meinen Schutz nehmen. Ich segne alle, die ein schweres Leid haben."

30.03.1951
Baron: "Das Auge des barmherzigen Vaters hat lange genug zugesehen und die sündige Menschheit bewacht, aber jetzt muss er zugreifen. Die Menschheit bessert sich nicht, sie wird schlechter von Tag zu Tag. Die Menschheit sündigt nur so drauf los. Der liebe Heiland wird sehr viel gequält durch die Sünden der Unkeuschheit. Auch wegen des 5. und 7. Gebotes wird er sehr viel beleidigt. ... Betet viel, denn eine schreckliche Zeit wird kommen. Der Krieg, der jetzt kommt, ist schrecklicher als die vergangenen."
Gott Vater: "Ich sage nur fünf Worte: Ich bin ein strenger Richter. Von uns dreien werdet ihr alle einmal gerichtet."
Der Heiland: "Auch meine liebe Mutter und die drei Erzengel werden dabei sein und noch viele andere."

15.04.1951
Baron: "Das Unheil kann nicht mehr abgehalten werden, nur verschoben kann es werden. Die Menschen sind heute schlechter als in Sodoma und Gomorrha. Ich werde am Thron der Allerheiligsten Dreifaltigkeit Fürbitte einlegen, aber auch ihr müsst beten. Der liebe Heiland hat die Menschen so sehr geliebt, aber sie haben ihn nicht geliebt."

20.04.1951
Auf die Frage, war wir tun können für Heroldsbach, sagte der Baron: "Nur das Gebet kann helfen. Betet auch kniend wie ich. Das Gebet hat so mehr Wert."

24.04.1951
Heiland: "Wir werden euch segnen, ihr dürft aber nicht versagen."

02.05.1951
Kleine heilige Theresia: "Das Jesuskind freut sich, wenn ihr zwischen dem Beten ein Lied singt."

10.05.1951
Das Jesuskind während des Dankgebetes nach der Erscheinung: "Euer Dankgebet erfreut mich, so oft ihr es verrichtet."

14.05.1952
Heilige Theresia: "Es gehen viele Priester einer schweren Strafe entgegen. Viele werden von dieser Erde hinweggerafft werden, da sie den lieben Heiland so sehr beleidigen. Sie wissen nicht, was sie auf dem Gewissen haben. Hier führen wir ein marianisches Leben ein und viele werden wieder zu Gott zurückfinden. Wir freuen uns über die kleine, treue Schar, die hier betet."

17.05.1952
Gott Vater, ganz in Weiß, in strahlendem Licht, mit Krone und Zepter spricht: "Wir freuen uns über das Gebet, das ihr hier verrichtet. Wir freuen uns, dass trotz des schweren Verbotes so viele Gläubige hier auf dem Berg beten. Wir freuen uns, dass ihr unserem Ruf folgt. Wir segnen die Gebetsfront dieses Berges. Wir segnen den Heiligen Vater, die Bischöfe und die Priester."

25.05.1951
Kardinal Graf von Galen erscheint erstmals.

29.05.1952
sagte das liebe Jesulein: "Für euer Gebet, das ihr hier verrichtet, wird der Lohn im Himmel sein. Schwer ist es euch gemacht, hier zu beten. Sie werden es nicht eher erkennen, bis es zu spät ist. Was hier nicht gebetet worden ist, werden sie einmal verantworten müssen. Wenn sie wüssten, was euch alles bevorsteht, würden sie die Leute beten lassen."

13.06.1951
Heiland: "Ich werde den Hunden vorgeworfen in Gestalt der Hostie. ... Es würde mich freuen, wenn ihr täglich den ganzen Wundenrosenkranz beten würdet."

14.06.1951
Der Baron erscheint, von einem Kranz von Rosen umgeben. Ein Thronengel mit zwei Schwertern sagt: "Wenn das Gebet der Menschen so aufblühen würde wie die Rosen um den Baron, dann würde kein Blut fließen."

Oktober 1952
In der Zeit vom 9. bis 31. Oktober 1952 hörten die Kinder in zeitlichen Abständen von der lieben Gottesmutter und dem Jesuskind, die an jedes einzelne der Sehermädchen persönlich gerichteten Worte: "Liebes Kind, bald wird sich der Himmel schließen und dann kommt die Zeit, wo dein Leidensweg beginnt. Bringe viele Opfer und tue Buße für die Bekehrung der Sünder. Wenn du brav bleibst und die wahre Demut übst, werde ich dich einmal zu mir in den Himmel holen. Auf dieser Erde wirst du niemals glücklich werden. Wenn du einmal in Gefahr bist, eine Sünde zu tun, dann rufe mich an und ich werde dir beistehen. Verehre besonders Maria Goretti, die Gesandte der Keuschheit, und auch den hl. Aloysius, wenn die Gefahr einer Sünde nahe ist. Werde nicht wankelmütig, wenn einmal die Zeit schwer wird. Bleibe standhaft und behaupte, was du gesehen hast, und wenn dein Leben daran hängt. Das sind meine Wünsche, die ich dir sagen wollte: Bleibe immer aufrichtig, demütig und gehorsam bis an dein Ende."

30.10.1952
Während um 15 Uhr nur das liebe Jesulein erscheint, kommt dieses um 19 Uhr wieder mit seiner himmlischen Mutter. Beim Kapellchen am Lichtmast sagen beide: "Liebe Kinder, morgen werden wir euch zum letzten Mal erscheinen." Ein Mädchen sagt zur Kontrolle: "Gelobt sei Jesus Christus." Die liebe Gottesmutter antwortet: "In Ewigkeit, Amen." Nach dem Schlummerlied der Kinder erscheint rechts und links von der lieben Gottesmutter je ein weiß gekleideter Engel mit weißem Kränzchen im Haar. Sie schweben mit zur Seitenkapelle, wo zwei Kinder die Worte der Erscheinungen hören: "Liebe Kinder, am Freitag Nacht um zwölf Uhr werden wir von euch Abschied nehmen." Bei der Auffahrt schweben ihnen sechs Engel entgegen, zwei in weißem, zwei in rosarotem und zwei in blauem Gewand. In einem Meer von Licht erscheint über dem Birkenwald die Allerheiligste Dreifaltigkeit. Zwanzig weiß und rosarot gekleidete Engel umgeben den Thron des himmlischen Vaters im Halbkreis. Die drei hl. Erzengel, die den eucharistischen Heiland tragen dürfen, sprechen gemeinsam: "Wir freuen uns über die Liebe der Pilger. Das Gebet der Gläubigen macht uns im Himmel große Freude." Auf der rechten Seite wird das hl. Kind Ula, auf der linken Seite das Kommunionkind Margit sichtbar in weißem Kleid mit weißem Kränzchen im Haar. Die drei hl. Erzengel drücken ihre Freude über die Treue der Pilger aus und segnen sie. Dann sagt der himmlische Vater: "Heroldsbach war der letzte Ruf Mariens, den wir hier an die Menschheit zur Bekehrung gerichtet haben. Es erfreut uns nicht, dass viele Gläubige, die hier gebetet und Gnaden erhalten haben, nicht mehr zurückkehrten und dem Irrtum der Priester Folge leisteten. Jetzt ist es zu spät für alle diejenigen, die nicht gekommen sind und sich den Segen nicht geholt haben." Kurz darauf schwebt der Kelchengel zum Krippchen und bringt die mystische Kommunion. Bei der mitternächtlichen Lichterprozession schweben drei Engel in rosarotem Gewand dem Zuge der Beter voran. Bei ihrer Auffahrt steht die liebe Gottesmutter am Himmel mit dem Jesuskind auf dem Arm, um alle Teilnehmer an der Lichterprozession besonders zu segnen.

31.10.1952
Um 15 Uhr erscheinen die liebe Gottesmutter und das Jesuskind. Sie sagen: "Wir sind nicht gekommen, um Wunder zu wirken, sondern um hier zu Gebet, Opfer und Buße aufzurufen. Betet weiter auf dem Berg, auch wenn wir nicht mehr hier erscheinen."
Um 17 Uhr haben alle die Schau des göttlichen Kindes, das die Sehermädchen und die sie begleitenden Betreuer berühren dürfen. Es sagt: "Ich freue mich über das Gebet der Pilger, das sie von ganzem Herzen hier verrichten." Vier Engel holen es nach dem Segen in den Himmel ab, zwei weiß und zwei rosarot gekleidet.
Bis zum Abend ist die Zahl der Gläubigen, die zum Abschied ihrer himmlischen Mutter herbeieilen, auf mehrere Tausend angestiegen und ständig kommen noch neue. Bei der Abenderscheinung der lieben Gottesmutter mit dem Jesuskind steht die Beterschar Kopf an Kopf bis hinunter zum Kapellchen beim Lichtmast. Wieder holen die Kinder die Erscheinungen um 19 Uhr ab, und sie sagen auf dem Weg zum Podium: "Liebe Kinder, wenn wir jetzt auch Abschied von euch nehmen, so kommt doch immer wieder auf den Berg und betet fleißig weiter." Nach dem Schlummerlied dürfen ihnen alle Kinder auf dem Berg die Hand reichen. Es kommen so viele Kinder, die alle der himmlischen Mutter und dem lieben Jesulein die Hand reichen dürfen, dass die Anwesenheit der Erscheinung länger als eine Stunde dauert. Mehrere Kinder haben dabei deutlich spürbare Erlebnisse. Die liebe Gottesmutter spricht die Worte: "Wir freuen uns über die vielen Kinder, die hier versammelt sind." Dann sagt sie: "Liebe Kinder, liebe Pilger, jetzt sind es bis zum Abschied nur noch wenige Stunden. Ihr müsst euch damit abfinden, dass wir heute zum letzten Mal bei euch erscheinen. Vertraut weiter auf unsere Hilfe, wir werden euch in der größten Not beistehen." Zwanzig Engel schweben ihnen bei der Auffahrt entgegen, zehn in weißem und zehn in rosarotem Gewand.
Über dem Birkenwald erscheinen die vier besonderen Schutzheiligen der Kinder (Theresia, Bernadette, Maria Goretti und Aloysius) mit der hl. Gema Galgani, der hl. Elisabeth von Thüringen und mit dem hl. Nepomuk und dem hl. Antonius von Padua. Bei ihnen sind noch vier Heilige, die ihre Namen nicht nennen, und mehr als hundert Engel in weißen, rosaroten und blauen Gewändern mit Kränzchen der gleichen Farben im Haar. Darunter sind vier musizierende Engel, zwei mit Geigen und zwei mit Flöten. Sie spielen die Melodie des Liedes: "Ihr Freunde Gottes allzugleich ...", das durch die Kinder aufgenommen und von den Pilgern mitgesungen wird. Die hl. Theresia sagt: "Wir freuen uns über das Gebet der Pilger, das sie von ganzem Herzen hier verichten. Vertraut auf unsere Hilfe und betet hier weiter, auch wenn wir nicht mehr kommen. Wir müssen von euch Abschied nehmen, aber im Himmel sehen wir uns wieder. Sagt, wollt ihr uns die Treue halten?" Über den Heiligen schweben drei große Engel ganz in Weiß mit augebreiteten Armen. Die hl. Theresia bittet die Seherkinder, sie möchten zu Ehren der Heiligen ein Lied singen. Dann geben sie ihnen und ihren Eltern einen besonderen Segen. Der ganze Berg ist mit starkem, wohlriechendem, übernatülichem Weihrauchduft erfüllt, den alle Anwesenden wahrnehmen.
Betend erwarten die Pilger die Stunde des Abschieds. Kurz nach 23 Uhr erblicken die Sehermädchen Maria als Königin mit dem lieben Jesulein auf dem Arm. Mit den Erscheinungen schweben zwei Engel in weißem Gewand zum Podium. Unterwegs sagt die liebe Gottesmutter: "Der Sieg wird unser sein." In ihrem Antlitz liegt tiefe Trauer, als sie am Podium die Worte spricht: "Man hat nicht auf meine Worte und auf die meines lieben Sohnes gehört und auf das, was wir zur Rettung aller gefordert haben. Jetzt ist es zu spät, dass sich die Menschheit noch bekehren wird. Es ist der letzte Ruf, den wir hier an sie gerichtet haben. Betet viel für die Priester, dass sie sich auf die Knie werfen und mit euch beten." Nach einiger Zeit fährt sie fort: "Jedes Kind möge mir und meinem lieben Sohn jetzt die Hand reichen." Minutenlang halten die himmlische Mutter und das liebe Jesulein die Hand jedes einzelnen Seherkindes. Dann ruft die liebe Gottesmutter deren Eltern und ihre beständigen Begleiter auf dem Berg. Sie sagt: "Wenn die Begleiter alle berührt haben, dann singt uns das Abschiedslied." Nur ein Lied konnte der Größe des Geschehens auf dem Berg und der Dankbarkeit der Pilger in diesem Augenblick entsprechen: Großer Gott, wir loben dich ... Da die Erscheinungen den besonderen Pilgersegen spenden, hören die Kinder den tönenden Vielklang eines wunderbaren Glockengeläutes. An der Seitenkapelle erscheint bis in den Himmel hinauf eine leuchtende Schar zahlloser Engel. Die Pilger sinken in die Knie und die liebe Gottesmutter gibt zusammen mit ihrem göttlichen Kind allen zum letzten Mal einen ganz besonderen Segen. Das liebe Jesulein breitet seine Arme aus und die Engel schweben mit ihm und mit ihrer Königin auf. Die Kinder beginnen herzzerbrechend zu weinen, ein Schluchzen geht durch die Menge und Stimmen werden laut: "Liebe Gottesmutter, ich danke dir, dass ich dich sehen durfte." "Ich danke dir für meine Bekehrung!" "Liebe Gottesmutter, du hast mich gesund gemacht." Die Kinder sehen Tränen über die Wangen der lieben Gottesmutter perlen, weil die Menschheit auf ihre Bitten nicht gehört hat. Sie winken den himmlischen Erscheinungen nach, wie sie weiter und weiter in das unzugängliche Licht zurückschweben und vernehmen die letzten Worte: "Liebe Kinder, auf Wiedersehen im Himmel."

Nach Abschluss der Erscheinungen hörten die Mädchen noch einige Male die Stimme der lieben Gottesmutter, ohne sie jedoch zu sehen. Das letzte, von ihr vernommene Wort war während der Prozession m 8. Dezember 1954: "Liebe Kinder, leistet Sühne für die dem Himmel immer mehr zugefügten Beleidigungen."